Von Townsville nach Mission Beach

Na, die gestrige Quizfrage schon gelöst? Lösung gibt’s morgen, so Nele 😎!!

Also, die Cowboy/Cowgirl-Frage beantworten wir jetzt mal… Es ist ein Jackeroo oder eine Jilleroo😀

Mittlerweile kommen wir schon in die 3. Woche und ein Lagerkoller hat sich bisher noch nicht eingestellt, obwohl wir ja doch schon sehr viel zusammen sind. Weitaus mehr als zu Hause!! Ich hatte da so meine Zweifel, aber abgesehen vom üblichen Einerlei, klappt es doch recht gut.

Ihr glaubt es nicht, aber das Wetter ist heute bedeckt. Richtig grau und zugezogen bei 22°Grad. Jedenfalls hier heute Morgen in Townsville. Das Frühstück war mäßig und Nele hätte, glaube ich, auch noch gern länger geschlafen. Der Ort bzw. die Stadt Townsville diente eigentlich nur als Zwischenstop für Magnetic Island und die Weiterfahrt heute. Viel gesehen haben wir von dieser Stadt nicht. Wobei ich Ihr auch, ganz ehrlich, nicht viel abgewinnen konnte.

Wir hatten gestern Abend im Motel dann noch alle weiteren Planungen und auch Buchungen abgeschlossen, so dass wir jetzt bis Cairns alle Zwischenstationen, Aufenthalte und Motels gebucht haben. Wir machen ja noch einen Abstecher in die Tablelands, die anfänglich in unserer Planung gar nicht vorkamen. Es scheint ein ganz toller Umweg zu sein, der uns wieder in eine ganz andere Vegetation bringt. Regenwald statt Sunshine Coast.

Ziel unserer heutigen Tagesroute ist Mission Beach, ca. 350 km in nördliche Richtung. Wir kamen auf dem Weg dorthin durch den Ort Tully. Es regnete ununterbrochen und ziemlich heftig. Lt. Aussage unserer Gastgeberin im Motel in Mission Beach, gefühlt 300 Tage im Jahr. Wie gesagt in Mission Beach war es trocken aber immer noch bedeckt. Aber es war „Mega“ hier im Ort und am Strand. Es sind 4 Buchten mit Stränden aneinandergereiht, was diese Länge der Strände ausmacht und hinter dem Strand fängt der Regenwald an. Die kleinen Rock-Wallabies sitzen in der Nachbarschaft und grasen fröhlich vor sich hin. Ich muss sagen, für mich war es bisher der beste Strand, was die Lage und das Ambiente angeht. Die Mädels fanden den Strand von gestern in Magnetic Island zwar besser, aber jeder hat da seinen eigenen Favoriten. Wir liefen nach der Autofahrt erstmal lange am Strand entlang, als wir dann noch die Familie, die wir schon in Düsseldorf am Abflugtag kennengelernt hatten, wieder trafen.

Ich muss diese Geschichte kurz erzählen, da ich Sie am Anfang vergessen hatte zu erwähnen. Mit dieser Familie hatten wir das erste Mal in Düsseldorf Kontakt, da sie das gleiche Problem mit der falschen Nummer auf dem Visum hatten wie wir. Daraufhin kamen wir unwillkürlich ins Gespräch, da wir alle die Antwort vom Flugpersonal abwarten mussten. Das zweite Mal trafen wir Sie dann bei der Ankunft in Sydney in der Schlange bei der Einreise und kamen ins Gespräch, wo wir uns noch alle fragten, warum wir dieses Visum eigentlich beantragt haben, wenn wir es gar nicht vorzeigen mussten. Das dritte Mal haben wir Sie dann zufällig an unserem zweiten Tag in Sydney morgens auf der Harbour Bridge getroffen. Und heute sehen wir diese Familie 3.200 km entfernt am Mission Beach, wo Sie auch eine Unterkunft gebucht haben, aber insgesamt 5 Tage bleiben. Wahrscheinlich treffen wir Sie nachher noch einmal zum Essen, da man sich in Mission Beach (dazu ist es hier zu übersichtlich) unschwer aus dem Weg gehen kann.

Heute gibt es mal keine Quizfrage. Vielleicht habt ihr ja noch eine, die wir beantworten sollen?? 😀

Wir wünschen übrigens allen, die jetzt in die Ferien gehen eine tolle Zeit, viel Sonne und viel Spaß. Schaltet ab und genießt den Urlaub.

Für alle anderen: Bis morgen 😉😎

Magnetic Island

Na, die gestrige Quizfrage schon gelöst? Lösung gibt’s morgen, so Nele 😎!!

Das Aufstehen hat sehr gut geklappt. Ich war schon vor dem Wecker wach, da die Papageien und Kakadus so laut geschrien haben, das man gar nicht länger hätte schlafen können. Ich bin dann also vor dem Wecker (06.45h) aufgestanden, um noch eine Runde im Pool zu schwimmen. Das hilft immer ungemein, das Wachwerden zu beschleunigen. Als ich zum Pool irrte, dachte ich erst meinen Augen nicht zu trauen!! Da lief mir doch ein kleines Känguru fast über die Füße. Boah, da weiß man, dass man nicht auf Sylt ist 😜. Nachdem das Schwimmen absolviert war und ich hellwach meine Mädels wecken wollte, sah ich auf der Wiese direkt hinter unserem Zimmer einen Mann, der genau wie ich mit der senilen Bettflucht vertraut war und die Papageien mit Weißbrot fütterte. Was für ein Bild. Habe ich eingestellt. Wir haben dann alle drei dieses Schauspiel noch eine Weile beobachtet, bevor es bepackt erst zur Busstation und dann zur Koala Schutzeinrichtung. Der Weg ging über die Insel an mehreren schönen Buchten vorbei, die wir uns für danach schon mal eingeprägt hatten.

Angekommen bekamen wir unser Eintrittscoupon und kurz darauf stellte sich uns Sophie vor, die aus Deutschland kam und in dieser Station arbeitete und für heute unser Guide war.

Die ersten Tiere mit denen wir in Berührung kamen -und ich meine das wörtlich- waren Wasserschildkröten, Bartagamen, ein blauzüngiges Irgendwas (da haben wir nicht richtig aufgepasst… es war sowas zwischen Lurch und Schlange, der bei Bedrohung durch einen Feind seine kurzen Beine in seinem Körper verstecken kann.), ein kleines Krokodil sowie ein großer Papagei und ein Wombat. Außerdem kam immer wieder ein Kakadu namens Charly ins Sichtfeld. Er redete fröhlich vor sich hin (Hey Charly), krächzte auch mal recht laut, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu bekommen. Aber das Lustigste war wohl, dass er Löcher in die umliegenden Beete grub/scharrte. Er dachte wohl er sei ein Hund…

Dann aber kam das für alle lang ersehnte Highlight. Den Koala auf den Arm nehmen und streicheln. Es war schon toll, besonders für die Mädels. Nicht nur meine, sondern auch für alle anderen, die da waren.

Ich hatte vergessen, dass wir uns am Strand eine halbe Stunde vorher mit einem tollen kleinen Frühstück mit Coffee Flat White gestärkt hatten.

Nach dieser ganzen Aufregung mit den Tieren ging es dann ab zum Strand. Der erste vor Ort gefiel uns (Nele und mir) Bettina aber nicht so gut, weshalb wir uns auf eine kleine Wanderung zur nächsten Bucht, ca. 800m laut Bettinas Aussage, machten. Sie hatte dabei aber nicht erwähnt, dass wir einen Berg rauf und wieder runter mussten und das alles in Flip Flops. Hier hätten wir eine Bergziege und Wanderschuhe gebraucht. Wir hatten jedenfalls viel Spaß. Wir wurden dann aber wirklich belohnt und dankten unserer Reisefüherbeauftragten Frau Moritz im Anschluss. Tolle Wellen, ein ganz abgeschiedener Strand mit wenig Leuten und eine tolle Kulisse. Dies genossen wir, bis wir wieder zurück zum Bus mussten. Danach kurz ins Hotel die abgestellten Sachen holen und zum Abschluss für Nele noch in den Pool.

So ging dieser tolle Tag dann in Townsville zu Ende, wo wir unser Motel aufgesucht, etwas gegessen und beim TV im Bett noch ein Bier getrunken hatten, während ich den Blog schrieb. Im Fernsehen lief „Kevin allein in NY“ was ja zu dieser Jahreszeit passt 😂😂.

Uns ist noch eine Quizfrage eingefallen:-)😀

Was hat der Koala mit einem Menschen gemeinsam?

Von Airlie Beach über Townsville auf die Insel Magnetic Island

Na, die gestrige Quizfrage schon gelöst? Lösung gibt’s morgen, so Nele 😎!!

Tja, heute morgen ohne Frühstück nur mit Apfel, Banane und einem Flat White to Go von Mac, auf nach Townsville. Ach ja, natürlich noch Baden. Das hatten wir uns auf dem Weg in Richtung Norden noch ausgesucht. Hierfür kam Bowen in Frage nach Aussage des Motel Besitzers von „Bush Village“ in Airlie Beach.

Auch hier waren wir sehr überrascht, wie leergefegt der Strand war. Einzigartig und heute auch schon echt warm. Erst hatte ich das Gefühl, das an diesem Strand die Langeweile einsetzt, da anfänglich keiner mit ins Wasser wollte. Als ich aber unter unserem Schattenspender (riesiger Baum) merkwürdige, runde, golfballartige Früchte sah und dazu am Strand noch unter dem Treibgut einen Baseballähnlichen Schläger vorfand, dachte ich mir, das wäre doch was für das Bild des Tages. Ich musste die Mädels hierfür gar nicht groß überreden und auf einmal wurde unser Strandabschnitt zum Centrecourt 😜😜😅. Einer musste es immer fotografieren und die Laune stieg. Anschließend war das Bad im Pazifik umso erfrischender.

Nach dem ganzen Getümmel wurde sich noch gesonnt, Muscheln gesammelt (es gibt hier so viele tolle Muscheln, dass man gar nicht weiß, was man zuerst mitnehmen soll) und dann eine nette Bude in der Nähe aufgesucht, um Coffee zu trinken und auch etwas zu Essen 🤗. Anschließend schauten wir uns noch in einer ganz tollen und sehr noblen Feriengegend einen anderen Strand an und haben uns dann aufgemacht, um die letzten 200 km nach Townsville durchzufahren.

Das war schon wieder sehr lange, da außer Zuckerrohrfelder und 2 Orte nicht viel zu sehen war auf der Fahrt, die außerdem heute auch sehr heiß war. Ich bemerkte dann kurz vor Townsville, dass der Kilometerstand auf 2.990 gestiegen war.

3.000 km abgerissen und auf dem Verkehrsschild stand Cairns mit 354 km. Ich konnte es kaum glauben, dass wir schon so viel gefahren sind. Zu Hause wäre das undenkbar gewesen sich vorzustellen man fahre bis Antalya mit dem Auto 😱.

O.k. ich will euch aber auch nicht mit Analysen langweilen.

In Townsville haben wir unsere Koffer im Motel abgestellt in dem wir morgen eine Nacht gebucht haben. Dann mit dem Auto zu Fähre, Auto auf dem Parkplatz abgestellt und mit Tagesgepäck für eine Nacht mit der Sealink Fähre nach Magnetic Island übergesetzt. Die Überfahrt war recht kurz aber wellenreich. Auf Magnetic Island sind wir dann mit dem Omnibus ins Hotel getuckert, haben noch ein paar Kleinigkeiten gegessen, die wir noch hatten (Baked Beans für Nele und China Nudelsuppe für die Älteren). Nele ist dann um 20h noch eine Runde im Pool geschwommen, bevor dann bei Moritz, nachdem alles niedergeschrieben wurde, das Licht ausging. Am nächsten Morgen sollte es mit dem Bus in das Koalaschutzzentrum der Insel gehen, der um 8.10h vor dem Hotel hält. Busfahrer warten hier nicht: deshalb pünktlich…. und es ist Sonntag.

Tschüß ihr Lieben, bis morgen!

Ach ja, die Lösung zu der allerersten Quizfrage war: Die Baupelnut ist eine Macadamianuss!

Von Mackay nach Airlie Beach

Wir haben jetzt schon 2.690 km auf unserer Reise zurückgelegt. Das wollte ich nur mal nebenbei bemerken. Ich hatte mich selbst erschrocken, dass man so viel fahren kann.

So, nun zur Tagestour.

Wir frühstückten heute, nachdem wir alles gepackt hatten, bei einem „Cofé shop“ in einem riesigen Einkaufsstore ganz in der Nähe unseres Motels. Wir hatten das Gefühl, dass es jetzt auch schon morgens immer wärmer wird. Nach dem opulenten „Brekkie“, suchten wir die Stadtverwaltung auf, um mein Missgeschick mit der Polizei in Rockhampton zu begleichen. Auch hier, wie in jedem verdammten Amt, musst du eine Nummer ziehen und warten bis du an der Reihe bist. Es sah auch genauso aus wie bei uns im Bonner Stadthaus, ging allerdings etwas schneller. Ich will auch gar nicht mehr daran erinnert werden….

Dann endlich auf zu neuen Taten und Abenteuern. Ziel war Finch Hatton im Eungella Nationalpark. Hier wollen wir wandern und die „Platypus“ beobachten. Nur zur Info, der Regenwald im Eungella Nationalpark existiert schon seit 30.000 Jahren und ist einer der ältesten der Erde. Die besondere Vegetation lässt hier ziemlich vieles wachsen, was es woanders nicht gibt.

Der erste Wanderweg, der uns zu den Wasserfällen führte, war recht schmal und sehr bevölkert. Aber wir wurden dann mit einem sehr schönen Fleckchen Erde belohnt. Hier machten wir Pause, hielten die Füße ins kühle Nass und kamen gleich wieder mit netten „Aussies“ ins Gespräch. Alle die wir kennlernten waren meist „ältere Leute“ was ich bewusst betone, da es sich um Rentner handelte, die aus dem kalten Süden kamen um dem recht kalten Winter zu entfliehen.

Nach einer Stärkung ging es wieder zurück zum Auto und einer besonderen Piste (siehe Bild des Tages) und in Richtung des Städtchens Eungella, wo wir die Platypus endlich in freier Wildbahn sehen wollten. Diese kleinen Tierchen wollten aber nicht so recht wie wir. Deshalb habe ich sie nur ein oder zweimal beim Auftauchen fotografieren können. Wir liefen den Wanderweg noch ein bisschen weiter bis es nicht mehr ging. Hier machten wir noch einmal kurz halt und machten uns dann auch schon wieder auf den Weg. Wir hatten ja noch ca. 110 km vor uns. Mit dem Nachmittagskaffee hat es dann auf der Rückfahrt auch nicht geklappt, da auf der ganzen Strecke nichts mehr kam, was gelohnt hätte anzuhalten.

Airlie Beach erreichten wir dann nachdem wir endlos viele Zuckerrohrplantagen passiert hatten so gegen 17h. Unsere Unterkunft hieß Bush Village und war eine echte Belohnung. Von hier aus machten wir uns noch auf in die City, um ein wenig von der Strandpromenade zusehen und uns zu stärken. Kaputt und abgekämpft kamen wir gegen 20.30h zurück, erledigten unsere Hausaufgabe des Tages (Blog schreiben) und tranken dabei unsere „Absacker“ Bier. Während ich schrieb, lagen die Mädels am Pool in der Hängematte. Beim Rundgang durch Airlie Beach haben wir festgestellt, dass wir hier auch hätten 2 Tage bleiben können, was aber nicht eingeplant war.

Morgen geht’s nach Townsville.

Quizfrage von Nele heute: Wie heißen die Cowboys und die Cowgirls in Australien??

Mackay

Na, die gestrige Quizfrage schon gelöst? Lösung gibt’s morgen, so Nele 😎!!

 

Heute wurde endlich mal richtig ausgeschlafen. Es war ein Tag fast ohne Autofahrt (jedenfalls nicht kilometerlang) und ganz gemütlichem Abhängen am Beach.

Hier im Motel gibt es sogar einen kleinen Pool der von mir so gegen 8h und von Nele gegen 9.30h aufgesucht wurde. Ich hatte Kaffee geholt, die Mädels Badesachen zusammengesucht und dann sind wir gemütlich (noch kurz Mineralwasser und Obst im Store besorgt) zum Strand gebraust. Als wir ankamen stimmte alles!! Das Wasser war da, keine Menschenseele am Strand und sogar etwas Schatten. Dann sofort ins kühle Nass und den Pazifik ausgetestet. Es war herrlich. Einfach nur abhängen und sich langweilen. Was gibt es besseres im Urlaub.

Als dann 2h später der Rücken schon weh tat vom langen Liegen, sind wir über die Straße ins BeachSide Café. Dort mit frischem FlatWhite und einem „Homemade Bananabread“ gestärkt. Danach noch mal alle zusammen ins kühle Nass und dann zurück ins Motel. Als wir dort die ganzen Sachen abgeladen hatten, sind wir noch mal durch Mackay, da wir die Stadt gestern gar nicht mehr gesehen hatten. Innenstadtflair wie in Europa ist hier nicht so angesagt. Weder in Mackay noch Rockhampton oder oder hatten wir eine Innenstadt gesehen, die sich gelohnt hätte zu erkunden.

Ich hatte noch vergessen: auch wenn wir hier jetzt schon mittlerweile fast 2 Wochen links fahren, bleibt bei einigen Kreuzungen immer noch das Gefühl, dass hier was schief läuft. Besonders fällt mir es auf, wenn ich die Strasse überquere. Ständig schauen wir in die falsche Richtung. Schon komisch… Beim Autofahren allerdings haben wir endlich aufgehört den Scheibenwischer zu betätigen, wenn wir blinken wollen.

So, nun hier wieder das Quiz von Nele mit der Frage:

Wie nennt man die Sydney Harbour Bridge noch?

In eigener Sache: Das Ticket wird morgen bezahlt (wer alles gelesen hat, weiß was ich meine). Die Geschwindigkeitsangaben werden nun strikt eingehalten.

 

Tschüß ihr Lieben, bis morgen!

Yeppoon über Rockhampton nach Mackay

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Auch am nächsten Morgen war das Wasser nach meiner Meinung immer noch zu weit weg, so dass sich ein Bad in den Fluten erübrigte.

Die Route von Yeppoon über Rockhampton mussten wir sowieso fahren. Lag mehr oder weniger auf dem Weg, so dass wir deshalb auch unser kurzes Frühstück in Rockhampton einnehmen wollten. Rockhampton („Rockys“) zählt zu der Rindfleisch-Hauptstadt Australiens. Also ziemlich fleischlastig 😜. Wir haben dann aber noch die netten alten Häuser am Fluss besichtigt und sind danach bei einem kurzen Zwischenstopp im Rockhampton Einkaufscenter zurück auf den Highway in Richtung unserer nächsten Übernachtung, Mackay!!

Dieser Weg war ca. 290 km und es gab mehr oder weniger nichts mehr dazwischen, was sich hätte gelohnt zu erwähnen, wenn da nicht doch noch etwas Außergewöhnliches passiert wäre.

Vielleicht hätte ich es gar nicht erwähnt, aber die Mehrheit im Wagen war der Ansicht, dass es das einzig Erwähnenswerte sei. Ich muss voraus erwähnen, dass ich fuhr, Bettina vorne neben mir saß und Nele hinten las.

Wir lauschten beim Fahren den Erzählungen vom nächsten Ort. Eigentlich schön, wenn jemand einem etwas Nettes beim Fahren vorliest und man gleichzeitig noch etwas Nützliches von der Umgebung erfährt.

Plötzlich sah ich im Seitenspiegel grelles Fernlicht und kurz darüber mir fremde abwechselnd schnell blinkende Leuchten in rot und blau. Außerdem fuhr dieses Fahrzeug mir viel zu dicht auf bis ich dann in die Rund warf:  „Meinen die eigentlich mich?“ Dann erst wurde allen klar, dass die Polizei bis auf 1m hinter uns fuhr und mich (uns) zum Anhalten zwingen wollte, was mir irgendwie in der Aufregung entgangen ist. Erschreckt fuhr ich links ran und blieb stehen. Motor aus, Fenster runter und abwarten. Jetzt bloß die Ruhe bewahren, als ich im Seitenspiegel zwei Officer auf mich bzw. uns zukommen sah. Der eine kam natürlich gleich zu mir und fragte mich, ob ich wüsste warum er uns angehalten hätte. Das verstand ich noch, aber eine Antwort fiel mir nicht sofort ein, als dann Bettina für mich in die Bresche sprang und ihm eine ehrliche Geschichte präsentierte. Was soll ich jetzt noch lange die Einzelheiten dieser kleinen Geschichte ausbreiten!! Achso, ich musste ins Röhrchen blasen, was ich in Deutschland noch nie musste. Jetzt weiß ich auch wie das funktioniert. Das Ende vom Lied: Ich habe meinen Führerschein noch. Es waren statt vorgeschriebener 100km/h so etwa 128km/h. Ich hätte deshalb nicht so einen Aufstand…… aber gut!!!

Aus der Urlaubskasse durfte ich die 420 AUD (Australischen Dollar, ihr könnt jetzt selber rechnen) nicht bezahlen. Somit hatte ich mir mein Australien Souvenir heute zwischen Rockhampton und Mackay selber gekauft…

Danach ist nichts weiter Aufregendes passiert. Wir sind dann in ordnungsgemäßer Geschwindigkeit nach Mackay reingerollt, haben unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte bezogen, Wäsche gewaschen und noch was Leckeres gegessen.

 

 

 

Neles Quizfrage: Was ist eine Baupel-Nut?

Wer die Antwort weiß, vielleicht auch ohne Google, bekommt eine schöne Muschel!

 

Tannum Sands nach Yeppoon/Rockhampton

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Guten Morgen. Ich muss sagen es wird von Tag zu Tag relaxter. Langsam merken wir alle, dass die anfängliche Hetze mit den zurückzulegenden Tagesabschnitten deutlich ruhiger wird. Es fängt an, dass der Urlaubsmodus einsetzt.

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Heute haben wir, nach einem Aufenthalt in einem echt schönen und ruhigen Motel in Tannum Sands, die Stadt nach einem einfachen Frühstück mit Müsli und Café von McD um 10h verlassen. Es ging heute in Richtung Rockhampton an die Küste von Yeppoon. Das ganze heute auch wieder sehr ruhig und gemütlich. Es war eine Strecke von ca. 300km, also überschaubar.

Die Region, in die wir jetzt kommen, unterscheidet sich schon ganz erheblich von dort wo wir herkamen. Man merkt deutlich, dass die Temperaturen steigen und dass die Sonne hier wesentlich stärker auf der Haut brennt (das ist auch die Antwort auf die Frage wie das Wetter hier ist: es ist jeden Tag Sonne 😍).

Das neue Motel ist nicht so schön und komfortabel wie das gestern in Tannum Sands, aber trotzdem gut und für unsere Zwecke ausreichend. Nachdem wir also im Kinka Palms angekommen sind, haben wir unsere nächste Unterkunft in Mackay gebucht, unsere Schwimmsachen geschnappt und brauchten nur über die Straße, um endlich in den Pazifik zu springen. Doch auch heute hatten wir irgendwie kein Glück mit dem Wasser. Nicht, dass wir es nicht sehen konnten, allerdings mussten wir wegen Ebbe ziemlich weit laufen. Wir liefen und liefen aber es war zum Baden einfach zu weit. Am meisten enttäuscht war Nele, da wir wieder nicht im Salzwasser baden konnten. Auf dem Weg zum Wasser haben wir seltsame Wanderungen von kleinen Krebsgruppen gesehen, die die Mädels doch sehr in Aufregung und teilweise in Schreiattacken versetzt hatte 😅😂. Wir erkundeten noch einige Zeit den fast menschenleeren Strand und machten uns dann sonnenerschöpft auf den Rückweg. Kurz die Sachen abgelegt und heute mal kein selbstgemachtes Essen, sondern auf zur…… PIZZA!!!

Nach diesem ausgewogenen Essen noch eine Runde SkipBo im Motel, ein Glas Wein für die Großen und zum Abschluss eine Schulstunde Englisch für Nele mit den hiesigen TV Programmen 😜🤔.

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Morgen geht’s über Rockhampton nach Mackay, wo wir diesmal zwei Nächte bleiben und endlich Wäsche waschen 😜😜😜😎.

 

Von Maryborough nach Tannum Sands

 

Wir haben heute mal –mehr oder weniger- ausgeschlafen. Check-out war bis spätestens 10:00 Uhr. Dann mal alles ganz ruhig angehen lassen, die letzten Tage waren quirlig genug. Zum Frühstück nach Maryborough Downtown und dann gemütlich zum Lake Monduran, wo wir baden wollten. Leider haben wir nix gefunden, wo das möglich gewesen wäre. Läuft ja alles rund… Na dann halt weiter nach Tannum Sands, da ist Strand und Meer. In unserem Motel angekommen haben wir direkt die Empfehlung für den Strand bekommen. Sachen ins Zimmer geworfen und los, es waren nur noch 2 Stunden bis zum Sonnenuntergang. Tja, leider durfte heute nicht gebadet werden, weil die Fahnen der Rettungsschwimmer nicht gehisst waren. Wir waren vielleicht auch einfach zu spät dran. Aaaaber, nachdem wir uns den Sonnenuntergang angesehen haben, sind uns auf dem Rückweg zum Motel tatsächlich eine Horde Kängurus begegnet! Einfach so saßen sie da in einem kleinen Park und mümmelten genüsslich das Gras. Wir haben dann schnell das Auto abgestellt und mit großer Begeisterung zugeschaut und fotografiert. Unglaublich, wie bei uns im Park die Hasen und Tauben, stehen hier die Kängurus! Am Motel waren dann die bunten Papageien im Baum und unterhielten sich lautstark. Wie schön!

Dann wurde nur noch gekocht, gegessen und Karten gespielt. Für morgen hatten wir zum Glück schon alles geplant und gebucht, sodass wir uns darum mal nicht mehr kümmern mussten. Langsam kommt dieses unglaubliche Urlaubsgefühl, da noch 5,5 Wochen vor uns liegen.

Bis morgen ihr Lieben.

 

 

Von Noosa nach Fraser Island

Ich bin ja nicht richtig fertig geworden, da es schon sehr spät war und ich eigentlich schlafen sollte. Warum bin ich auch damit angefangen alles aufzuschreiben…. J

Die Wärme vom Ofen hielt natürlich nicht so lange und als wir am Sonntag morgen um 05:25h aufgestanden sind, um a) die Delphine in Tin Can Bay zu sehen und b) danach die Überfahrt um 07:30h mit dem Adventure-Bus nach Fraser Island zu sichern, waren wir doch sehr sehr müde. Ich weiß, selber Schuld…. aber wenn es so auf dem Plan steht J.

In Tin Can Bay ließen die Delphine leider auf sich warten und wir mussten uns von da an schon sehr beeilen, um den Bus zu unserer gebuchten Touri-Tour noch rechtzeitig zu erwischen. Das mit dem Bus hat geklappt und es war einfach ein echt toller Tag auf Fraser Island. Mann war das toll. Was für eine Insel. Weltkulturerbe! Mit diesem Allradbus über den Strand der 124 km langen und 23 km breiten Insel. Angehalten wurden an bestimmten Sehenswürdigkeiten oder aber an einem tollen See (Lake McKenzie – wer mal schauen möchte…) mit weißem Sandstrand, an dem dann alle baden gehen konnten. Zu Mittag kehrten wir dann in einem Resort mitten auf der Insel ein, in dem es auch möglich war eine Übernachtung dran zu hängen. Anschließend hatte man noch die Möglichkeit am Strand einen Rundflug zu buchen, der einem Fraser Island von oben zeigte.

Danach ging es auch wieder zurück und wir merkten, dass auch so eine Tour sehr müde machen kann. Was ich vergessen hatte: Es gibt eine Menge von wildlebenden Dingos (sowas ähnliches wie Hunde) auf dieser Insel. Alle sprechen davon und wie gefährlich sie sind. Es gibt Sie nur dort aber auf dieser Tour hatten wir leider kein Glück, so die Aussage von unserem Guide. Beim Übersetzen mit der Fähre aufs Festland haben wir dann tatsächlich noch ein paar Delfine gesehen.

Nach diesem tollen Tag (es war auch super Wetter) ging es dann mit unserem Mietwagen in die nächste auch schon gebuchte Unterkunft nach Maryborough. Ein sehr nettes 3 Sterne Motel. Dort planten wir dann gemeinsam den nächsten Tag.

 

Brisbane nach Noosa

Erst einmal einen schönen guten Tag für alle, die wieder an unserem Abenteuer teilnehmen wollen. Der Aufbruch aus unserem schönen Motel war nach den letzten Tagen weit aus pünktlicher und schneller. Alles verpackt und nix wie weg auf den Highway M1 in Richtung Sunshine Coast, mit dem groben Ziel Noosa und Fraser Island. Das mit dem schnell stimmte zwar, aber wir gerieten in den morgendlichen Verkehr (obwohl Samstag!!) und standen wie bei uns auf der Reuterstrasse Montagsmorgens, im Stau. Dann hatte Bettina (sie fuhr heute Morgen) aus Versehen die Ansage unserer netten englischen Stimme des Navis doch falsch interpretiert und bog leider in der Hektik falsch ab. Das bedeutete eine neue Berechnung und eine weitere Schleife, die uns noch weiter in die falsche Richtung trieb. Dann aus Versehen nochmal falsch abgebogen und unsere Nerven lagen blank. Richtig blank… Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Ampel hatten wir dann nach einer weiteren halben Stunde den richtigen Weg aus Brisbane herausgefunden und alles wurde wieder gut. Danach rollten wir auf den Bruce Highway (ich vergaß zu sagen, dass in Australien max. 110km/h erlaubt sind) und brausten gen Noosa.

Noosa ist ein Ferienparadies (vergleichbar mit Sylt -auch mit den dortigen Geschäften, Boutiquen und Preisen- J), das mitten in einem großen Nationalpark liegt und von Touristen wie ein Magnet besucht wird.

Wir machten dort Halt und gingen durch den Nationalpark, der direkt am Strand liegt und ließen die Sonne, den Pazifik und zum Schluss noch die Surfer auf uns wirken. Wirklich schön. Auf dem Rückweg zum Auto sahen wir im Baum tatsächlich einen Koala, der auf den Sonnenuntergang wartete. Danach noch einen Kaffee und ein Eis und ab in die schon vorgebuchte Unterkunft „Linga Longa Spiritual Retreat“. Diese Unterkunft war schon ein Highlight, hatte allerdings nix mit spirituellen Sitzungen o.ä. zu tun. Nicht nur die abgeschiedene Lage, sondern auch die Vermieter, die mehr oder weniger ihre ganze Farm in kleine Unterkünfte aufgeteilt hatten. In jeder gab es kleine oder auch größere Räumlichkeiten, die mehr schlecht als recht mit Gemeinschaftsküchen und WC/Duschanlagen ausgestattet waren, um Sie effektiv zu vermieten.

Für jemanden, der seine Ruhe braucht, sein eigenes WC oder aber den eigenen Kühlschrank ist diese Unterkunft nicht zu empfehlen J. Auch nicht für Menschen mit spirituellen Bedürfnissen. Bei der Zubereitung unseres einfachen Abendbrotes (frischer Tomatensalat und Nudel mit Tomatensoße) gesellten sich auch hin und wieder andere Gäste zu uns in die Küche. Ein Araber, der auf dem Ofen sein Fleisch kochte, was schon fast vom Knochen fiel und ein sehr nettes junges Pärchen aus Süd-Korea, die ihre Bananen aßen.

Als wir in der Küche dann aber feststellten, dass die Temperatur immer schneller fiel, beschlossen wir den Vermieter zu fragen, wie der dort platzierte Ofen zum Leben zu erwecken sei. Mit der Information draußen liege Feuerholz bin ich dann ins kühle Dunkel. Gesagt getan und nach einer halben Stunde war der gemeinschaftliche Vorraum gut geheizt. Für die Nacht sorgte ich noch mit zwei dicken Scheiten vor, so dass der Gang zur Gemeinschaftstoilette bis 3 Uhr mit der Wärme gesichert war J. Den Rest erzähl ich morgen….