Brisbane nach Noosa

Erst einmal einen schönen guten Tag für alle, die wieder an unserem Abenteuer teilnehmen wollen. Der Aufbruch aus unserem schönen Motel war nach den letzten Tagen weit aus pünktlicher und schneller. Alles verpackt und nix wie weg auf den Highway M1 in Richtung Sunshine Coast, mit dem groben Ziel Noosa und Fraser Island. Das mit dem schnell stimmte zwar, aber wir gerieten in den morgendlichen Verkehr (obwohl Samstag!!) und standen wie bei uns auf der Reuterstrasse Montagsmorgens, im Stau. Dann hatte Bettina (sie fuhr heute Morgen) aus Versehen die Ansage unserer netten englischen Stimme des Navis doch falsch interpretiert und bog leider in der Hektik falsch ab. Das bedeutete eine neue Berechnung und eine weitere Schleife, die uns noch weiter in die falsche Richtung trieb. Dann aus Versehen nochmal falsch abgebogen und unsere Nerven lagen blank. Richtig blank… Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Ampel hatten wir dann nach einer weiteren halben Stunde den richtigen Weg aus Brisbane herausgefunden und alles wurde wieder gut. Danach rollten wir auf den Bruce Highway (ich vergaß zu sagen, dass in Australien max. 110km/h erlaubt sind) und brausten gen Noosa.

Noosa ist ein Ferienparadies (vergleichbar mit Sylt -auch mit den dortigen Geschäften, Boutiquen und Preisen- J), das mitten in einem großen Nationalpark liegt und von Touristen wie ein Magnet besucht wird.

Wir machten dort Halt und gingen durch den Nationalpark, der direkt am Strand liegt und ließen die Sonne, den Pazifik und zum Schluss noch die Surfer auf uns wirken. Wirklich schön. Auf dem Rückweg zum Auto sahen wir im Baum tatsächlich einen Koala, der auf den Sonnenuntergang wartete. Danach noch einen Kaffee und ein Eis und ab in die schon vorgebuchte Unterkunft „Linga Longa Spiritual Retreat“. Diese Unterkunft war schon ein Highlight, hatte allerdings nix mit spirituellen Sitzungen o.ä. zu tun. Nicht nur die abgeschiedene Lage, sondern auch die Vermieter, die mehr oder weniger ihre ganze Farm in kleine Unterkünfte aufgeteilt hatten. In jeder gab es kleine oder auch größere Räumlichkeiten, die mehr schlecht als recht mit Gemeinschaftsküchen und WC/Duschanlagen ausgestattet waren, um Sie effektiv zu vermieten.

Für jemanden, der seine Ruhe braucht, sein eigenes WC oder aber den eigenen Kühlschrank ist diese Unterkunft nicht zu empfehlen J. Auch nicht für Menschen mit spirituellen Bedürfnissen. Bei der Zubereitung unseres einfachen Abendbrotes (frischer Tomatensalat und Nudel mit Tomatensoße) gesellten sich auch hin und wieder andere Gäste zu uns in die Küche. Ein Araber, der auf dem Ofen sein Fleisch kochte, was schon fast vom Knochen fiel und ein sehr nettes junges Pärchen aus Süd-Korea, die ihre Bananen aßen.

Als wir in der Küche dann aber feststellten, dass die Temperatur immer schneller fiel, beschlossen wir den Vermieter zu fragen, wie der dort platzierte Ofen zum Leben zu erwecken sei. Mit der Information draußen liege Feuerholz bin ich dann ins kühle Dunkel. Gesagt getan und nach einer halben Stunde war der gemeinschaftliche Vorraum gut geheizt. Für die Nacht sorgte ich noch mit zwei dicken Scheiten vor, so dass der Gang zur Gemeinschaftstoilette bis 3 Uhr mit der Wärme gesichert war J. Den Rest erzähl ich morgen….

 

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