Von Mackay nach Airlie Beach

Wir haben jetzt schon 2.690 km auf unserer Reise zurückgelegt. Das wollte ich nur mal nebenbei bemerken. Ich hatte mich selbst erschrocken, dass man so viel fahren kann.

So, nun zur Tagestour.

Wir frühstückten heute, nachdem wir alles gepackt hatten, bei einem „Cofé shop“ in einem riesigen Einkaufsstore ganz in der Nähe unseres Motels. Wir hatten das Gefühl, dass es jetzt auch schon morgens immer wärmer wird. Nach dem opulenten „Brekkie“, suchten wir die Stadtverwaltung auf, um mein Missgeschick mit der Polizei in Rockhampton zu begleichen. Auch hier, wie in jedem verdammten Amt, musst du eine Nummer ziehen und warten bis du an der Reihe bist. Es sah auch genauso aus wie bei uns im Bonner Stadthaus, ging allerdings etwas schneller. Ich will auch gar nicht mehr daran erinnert werden….

Dann endlich auf zu neuen Taten und Abenteuern. Ziel war Finch Hatton im Eungella Nationalpark. Hier wollen wir wandern und die „Platypus“ beobachten. Nur zur Info, der Regenwald im Eungella Nationalpark existiert schon seit 30.000 Jahren und ist einer der ältesten der Erde. Die besondere Vegetation lässt hier ziemlich vieles wachsen, was es woanders nicht gibt.

Der erste Wanderweg, der uns zu den Wasserfällen führte, war recht schmal und sehr bevölkert. Aber wir wurden dann mit einem sehr schönen Fleckchen Erde belohnt. Hier machten wir Pause, hielten die Füße ins kühle Nass und kamen gleich wieder mit netten „Aussies“ ins Gespräch. Alle die wir kennlernten waren meist „ältere Leute“ was ich bewusst betone, da es sich um Rentner handelte, die aus dem kalten Süden kamen um dem recht kalten Winter zu entfliehen.

Nach einer Stärkung ging es wieder zurück zum Auto und einer besonderen Piste (siehe Bild des Tages) und in Richtung des Städtchens Eungella, wo wir die Platypus endlich in freier Wildbahn sehen wollten. Diese kleinen Tierchen wollten aber nicht so recht wie wir. Deshalb habe ich sie nur ein oder zweimal beim Auftauchen fotografieren können. Wir liefen den Wanderweg noch ein bisschen weiter bis es nicht mehr ging. Hier machten wir noch einmal kurz halt und machten uns dann auch schon wieder auf den Weg. Wir hatten ja noch ca. 110 km vor uns. Mit dem Nachmittagskaffee hat es dann auf der Rückfahrt auch nicht geklappt, da auf der ganzen Strecke nichts mehr kam, was gelohnt hätte anzuhalten.

Airlie Beach erreichten wir dann nachdem wir endlos viele Zuckerrohrplantagen passiert hatten so gegen 17h. Unsere Unterkunft hieß Bush Village und war eine echte Belohnung. Von hier aus machten wir uns noch auf in die City, um ein wenig von der Strandpromenade zusehen und uns zu stärken. Kaputt und abgekämpft kamen wir gegen 20.30h zurück, erledigten unsere Hausaufgabe des Tages (Blog schreiben) und tranken dabei unsere „Absacker“ Bier. Während ich schrieb, lagen die Mädels am Pool in der Hängematte. Beim Rundgang durch Airlie Beach haben wir festgestellt, dass wir hier auch hätten 2 Tage bleiben können, was aber nicht eingeplant war.

Morgen geht’s nach Townsville.

Quizfrage von Nele heute: Wie heißen die Cowboys und die Cowgirls in Australien??

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