Toscana Tag 1

Also mit dem Landen, den Koffern und der Abfertigung hat alles gut geklappt.  Die Suche nach der Auto Mietstation hat uns Sorgen bereitet. Hier erfuhren wir aber durch geeignete Hinweisschilder, das dort ein Shuttlebus hinfährt. Ich hatte in irgendeinem Reiseführer auch gelesen, das die Autovermietungen etwas vom Airport entfernt untergebracht sind. Kein Mensch weiss wieso? 😉

Als wir dann mit dem Shuttlebus endlich nach geschlagenen 7 min. ;-))) auf der Mietwagenanlage ankamen, mussten wir uns erstmal durchfragen, wo wir dann unser Auto finden. Es gab sehr viele kleine Container (jeder von einer anderen Automietstation) auf dem riesigen Geländer. Jedoch waren alle leer und ausgestorben. Dann erfuhren wir von vorbeifahrenden Passanten in den Autos, dass die riesige Lagerhalle, die dort auch auf dem Gelände stand, die Büros untergebracht waren.

Geschaft, alle Formalitäten erledigt und mit Schlüssel und den Papieren zum Auto. Ein kleiner „Renault Capture“ mit GPS.

Dann auf die Autobahn und in Richtung Volterra. Vorher hatte ich Roberta und Stefano (unsere Herbergseltern) per Whatsapp von unserer fahrt nach Volterra unterrichtet.

Aus Pisa heraus war kein Problem, auch Volterra war gut ausgeschildert. Jedoch war die Beschreibung der Unterkunft der Herbergseltern auf der Whatsapp so merkwürdig, dass wir im Zentrum von Volterra erstmal die Leute mit unserem Problem des „nichteweiterkommens“ vertraut gemacht haben. Und das auf englisch. Alle guckten uns an und zuckten die Schultern. Mit Händen, Füssen und zeigen auf die Whatsapp fuhren wir dann weiter. Ich glaubte es verstanden zu haben, was sich auch nachher als richtig herausstellte. Ich bin aber auch sehr froh, das meine Beifahrerin so gut aufpasst und mir einiges an Mitschauen und -denken abgenommen hat und wir gemeinsam dieses Rätsel gelöst haben, denn schliesslich haben wir es nach einer grossen „Querfeldeinrally“ doch geschafft. Hier muss ich noch einmal kurz erwähnen, dass der Weg von der aktuellen Landstrasse über Feldwege und dann bis hin zu unbefestigten Strassen führte. Wer noch die Erzählungen von unserem Besuch im Outback von Australien kennt, der kann sich vielleicht vorstellen was ich mit unbefestigten Strassen meine. Es war genauso wie im Outback, staubig und extrem.

Ausgepackt haben wir dann noch nicht, da die Zeit drängte für einen Lebensmitteleinkauf für den Abend und den nächsten Morgen. Für italienisch Essen war es zu dieser Zeit leider auch schon etwas zu spät. Wir fuhren also los in den nächsten Ort (dauerte auch ziemlich lange auf diesen Pisten) und wurden dann auch fündig. Alles zusammen ins Auto und wieder zurück. Auf diesem Weg sahen wir den Sonnenuntergang über der Toscana, der sich mehrere Minuten hinzog und uns zum Fotografieren zwang ;-). Wir kamen noch im hellen an und fühlten uns in dem geheizten Zuhause sehr wohl. Ich machte dann mit Nele die Nudel mit Tomatensosse und wir liessen es uns gut gehen mit Wasser, Wein und TV. Erschöpft vielen wir dann gegen 23h ins Bett.

Ein schöner erster Abend in Italien.

 

 

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