Toscana Tag 1

Also mit dem Landen, den Koffern und der Abfertigung hat alles gut geklappt.  Die Suche nach der Auto Mietstation hat uns Sorgen bereitet. Hier erfuhren wir aber durch geeignete Hinweisschilder, das dort ein Shuttlebus hinfährt. Ich hatte in irgendeinem Reiseführer auch gelesen, das die Autovermietungen etwas vom Airport entfernt untergebracht sind. Kein Mensch weiss wieso? 😉

Als wir dann mit dem Shuttlebus endlich nach geschlagenen 7 min. ;-))) auf der Mietwagenanlage ankamen, mussten wir uns erstmal durchfragen, wo wir dann unser Auto finden. Es gab sehr viele kleine Container (jeder von einer anderen Automietstation) auf dem riesigen Geländer. Jedoch waren alle leer und ausgestorben. Dann erfuhren wir von vorbeifahrenden Passanten in den Autos, dass die riesige Lagerhalle, die dort auch auf dem Gelände stand, die Büros untergebracht waren.

Geschaft, alle Formalitäten erledigt und mit Schlüssel und den Papieren zum Auto. Ein kleiner „Renault Capture“ mit GPS.

Dann auf die Autobahn und in Richtung Volterra. Vorher hatte ich Roberta und Stefano (unsere Herbergseltern) per Whatsapp von unserer fahrt nach Volterra unterrichtet.

Aus Pisa heraus war kein Problem, auch Volterra war gut ausgeschildert. Jedoch war die Beschreibung der Unterkunft der Herbergseltern auf der Whatsapp so merkwürdig, dass wir im Zentrum von Volterra erstmal die Leute mit unserem Problem des „nichteweiterkommens“ vertraut gemacht haben. Und das auf englisch. Alle guckten uns an und zuckten die Schultern. Mit Händen, Füssen und zeigen auf die Whatsapp fuhren wir dann weiter. Ich glaubte es verstanden zu haben, was sich auch nachher als richtig herausstellte. Ich bin aber auch sehr froh, das meine Beifahrerin so gut aufpasst und mir einiges an Mitschauen und -denken abgenommen hat und wir gemeinsam dieses Rätsel gelöst haben, denn schliesslich haben wir es nach einer grossen „Querfeldeinrally“ doch geschafft. Hier muss ich noch einmal kurz erwähnen, dass der Weg von der aktuellen Landstrasse über Feldwege und dann bis hin zu unbefestigten Strassen führte. Wer noch die Erzählungen von unserem Besuch im Outback von Australien kennt, der kann sich vielleicht vorstellen was ich mit unbefestigten Strassen meine. Es war genauso wie im Outback, staubig und extrem.

Ausgepackt haben wir dann noch nicht, da die Zeit drängte für einen Lebensmitteleinkauf für den Abend und den nächsten Morgen. Für italienisch Essen war es zu dieser Zeit leider auch schon etwas zu spät. Wir fuhren also los in den nächsten Ort (dauerte auch ziemlich lange auf diesen Pisten) und wurden dann auch fündig. Alles zusammen ins Auto und wieder zurück. Auf diesem Weg sahen wir den Sonnenuntergang über der Toscana, der sich mehrere Minuten hinzog und uns zum Fotografieren zwang ;-). Wir kamen noch im hellen an und fühlten uns in dem geheizten Zuhause sehr wohl. Ich machte dann mit Nele die Nudel mit Tomatensosse und wir liessen es uns gut gehen mit Wasser, Wein und TV. Erschöpft vielen wir dann gegen 23h ins Bett.

Ein schöner erster Abend in Italien.

 

 

Toscana Tag 0

Es geht wieder los. Los mit Nele und mir (Sven) auf Reisen.

Ziel ist Italien, die Toscana. Ein berühmter Ort, wo die Filmaufnahmen für den gleichnamigen Kinofilm und Mehrteiler Twilight – Biss zum Morgengrauen, gedreht wurden. Es handelt sich um Volterra. Eine malerische Stadt mitten im nirgendwo, zwischen Pisa, Florence und Siena.

Das zum Ziel. 🙂

Zur Zeit befinden wir uns aber immer noch im Airport Hotel „Tulip Inn“ in Eindhoven in den Niederlanden. Ich hatte die Idee, dass es doch deutlich entspannter ist, wenn wir schon einen Tag vorher hier ankommen und am nächsten morgen (Montag 26.03.2018) dann ganz entspannt hier unten in der Halle einchecken.

Den Wagen haben für Langzeitparker schon heute mit einem Mehrpreis von 5€ geparkt und machen jetzt den Flughafen und alle Souvenir Shops unsicher. Wir hatten uns auch schon nach dem Essen für heute Abend umgesehen und schon eine erste Auswahl getroffen. Das Zimmer liegt im 7 OG und bietet eine unverbaute Sicht auf alle Ryanair Maschinen, die unten in ihrer Parkstellung verharren.

Wer den Kieler Flughafen kennt oder sich vage etwas darunter vorstellen kann, der  weiss jetzt wie Eindhoven aussieht. :-)).

Für heute stehen also noch 2 wichtige Programmpunkte auf unserm Zettel: Essen gehen und auf dem Zimmer im Bett auf einem grossen Bildschirm das TV geniessen. Morgen früh müssen wir bis 11h auschecken und um 12h einchecken für unseren Flug.

Wenn wir in Pisa angekommen sind berichte ich von den Italienischen Mietwagen, den Landstrassen und unserer Unterkunft in Volterra. Wir freuen uns schon auf die Pasta und Pizza und ich auf den „toskanischen“ Rotwein.

Bis dahin areviderchi

Amsterdam

Ich hätte gar nicht mehr damit gerechnet, das es weiter geht. Aber: Es geht immer weiter; mit allem😜.

Ich berichte heute nur kurz über den Herbstferienausflug mit Nele und mir in Amsterdam. Es war so eine kurze und schnelle Idee. Ich hatte mir Urlaub genommen, um mit Nele die Ferienzeit zu vertreiben. Aber was tun? Dann kam mir die Idee. Ich war selbst noch nie in Amsterdam und fragte Nele. Da Sie ja auch gern verreist und wir schon eine Städtetour in Frankreich hinter uns gelassen hatten, dachte ich, das wäre was. Gesagt getan, ein Zugticket bestellt, ein Hotelzimmer gebucht und fertig.

Wir fuhren heute (Montag 23.10.17) um 07:46h ab Bad Godesberg los, stiegen in Köln in  den ICE und brausten nach Amsterdam. Um 11:28h liefen wir in den Zentralbahnhof ein. Seit der Zeit haben wir Amsterdam zu Fuss erkundet. Es war anstrengend aber wunderbar. Ich, aber auch Nele waren von Amsterdam doch sehr positiv überrascht. Tolle Stadt und viel zu kurz für nur eine Übernachtung. Das Wetter hat mitgespielt und wir hatten eine wirklich tollen sonnigen Tag. Viel eingekauft und zum Abschluss in einer süssen Pizzeria gut gegessen und sind dann voll und mit „schmerzen“ in den Füssen ins Hotelzimmer und aufs Bett mit TV und PC gewankt 😜.

Morgen gehts dann noch mal richtig Frühstücken, ein bisschen Grachten und Seitenstrassen erobern und dann zurück nach Bonn.

Ich denke es war auf jeden Fall ein schöner Ferienanfang. Bis bald und vielleicht bis demnächst vom Blogger Svenner.

Zusammenfassung, Fernweh oder FIN

Ich hatte ja schon angedroht, dass ich noch eine kleine Abhandlung über den Urlaub verfasse. Und hier ist Sie 😉

Es ist zu Ende! Fin! Ja so schnell geht das. Oft kann man sich das gar nicht Vorstellen. Man plant, man freut sich, man geniesst und vergisst dabei, dass alles sein kann und nichts muss. Ich hatte mich selbst erschrocken und muss ganz ehrlich sagen, dass ich anfänglich gar nicht richtig angekommen bin. (Bin ich immer noch nicht ganz) 😉

Bei so einer grossen und langen Reise kann man schon mal sentimental werden! Es ist schliesslich nicht irgendeine Reise, sondern was ganz besonderes, was da zu Ende geht und mein Herz hing schon dran.;-)

Also: Die Planung der Reise war super. Ich glaube, dass wir vom Ablauf alles richtig gemacht haben. Im Nachhinein hätten wir vielleicht die Inlandsflüge vor Ort buchen können. Sollte man sich für das nächste Mal auf die Fahne schreiben. Die Jahreszeit war ausgesprochen richtig gewählt und auch der Zeitpunkt.

Keine Ferien in Australien und das Klima war perfekt. Tip für alle, die darüber nachdenken auch noch mal Downunder zu besuchen :-).

Auch die Vorgehensweise. Erst die Ostküste hochzufahren und dann über Darwin ins Outback war genau richtig. Bei der Ostküste hätte ich im Nachgang allerdings einiges anders gemacht.

Fangen wir in Sydney an und gehen langsam hoch 🙂

Sicherlich ist Sydney ein Muss und sollte meiner Meinung nicht ausgelassen werden (meine Meinung). Allerdings ist der Weg nach Brisbane, wenn es mit dem Auto weitergeht doch relativ weit und nicht unbedingt so interessant wie viele andere Orte oder Inseln, die mehr oder weniger weiter nördlich beginnen. Im Klartext bedeutet dies, dass man auch erst ab Brisbane den Einstieg mit dem Auto hätte machen sollen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Die Zeit. (hier verweise ich noch auf den Link: planungimleben.wordpress.com). Durch einen weiteren kurzen Flug von Sydney nach Brisbane könnten mindestens 2 volle Tage eingespart werden.

Dann fing ja auch erst die Klimaveränderung an, mit der wir von Tag zu Tag immer mehr vom Sommer verwöhnt wurden :-).

Hier fällt es mir allerdings schwer eine Empfehlung oder gar eine Route zu empfehlen. Es gab so viele schöne Orte, die, wie ich glaube, alle ihre Berechtigung hatten gesehen zu werden. Vielleicht mit Ausnahme von Cairns. Hier am Ende der ersten Etappe hatte ich mir die Stadt ganz anders vorgestellt. Und wir haben das Great Barrier Riff nicht gesehen. Vielleicht hätte das sein müssen! Vielleicht, ich weiss es nicht! Dafür haben wir vor Cairns (bei Innesfail) die Küstenstrasse verlassen, um die Tablelands zu sehen. Das hatte sich wirklich gelohnt und uns bereichert. Völlig andere Landschaften, Klima und Menschen. Sehr zu empfehlen dieser tolle Umweg (diese Idee war von dir Bettina! Danke, das du mich überredest hast!!) 😉

Gut das wir von Cairns den Flug nach Darwin gebucht hatten. Ich glaube noch so eine Strecke mit dem Auto wäre dann auch irgendwann langweilig und anstrengend zumal die Zeit knapp wird.

Die Touren, die wir in Darwin gebucht hatten war Kakadu und Litchfield Nationalpark. Litchfield hätte man auch sein lassen können und Kakadu verlängern. Darwin selbst hat mich nicht so begeistern können, so das ich hier die 3 Tage schon sehr lang empfand.

Mit dem Interstate Greyhound Bus von Darwin nach Alice Springs war schon ein Muss. Mal wirklich mit geschaukelt und wenig Schlaf 1500 km fahren. Es war anstrengend aber ich fand es war ein Abenteuer.

Vielleicht hatte ich mir von Alice Springs auf etwas anderes vorgestellt aber auch hier die 4 Tage wären abzukürzen oder aber anders zu nutzen. Die Rock Tour muss sein und ist meiner Meinung unverzichtbar. Abenteuer pur. Ich habe hiervon ziemlich viel für mich mitgenommen. Nicht nur den Himmel in der Nacht sondern auch das Karma des Ayers Rock. Nach dem Spaziergang um den Berg (ca. 10km) denkst du schon über dein Leben nach und wie es weitergeht, nicht nur die 10 km auch noch darüber hinaus. Mir ging es jedenfalls so. Aber das ist das, was der Berg mit dir macht oder aber auch nicht.:-)

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Aber ich könnte mir vorstellen, das noch ein Tag mehr als wir in Sydney hatten, gut getan hätten. Warum, weiss ich nicht.

So das war ein Schnelldurchgang durch 6 Wochen. Ich bin froh dass ich diese Reise gemach habe und möchte nicht einen Tag davon missen. Ob ich es das nächste Mal anders mache entscheiden die Lebensumstände, aber Australien hat mich (uns) geprägt und nicht das letzte Mal gesehen, so viel weiss ich.

Und Reisen können verändern, dass steht fest!

 

 

 

 

 

 

 

Bonn-Bad Godesberg

Ich kann es nicht mehr lassen. Einmal Blogger immer Blogger. 

Der Urlaub ist tatsächlich zu Ende und wir sind wohlbehalten angekommen. Es ist alles sortiert, eingeräumt aber trotzdem gibt es ein heimliches Fernweh.

Ich hoffe, dass der Einstieg in die Wirklichkeit nicht so schwierig wird und versuche diese Leichtigkeit der „Aussies“ mitzunehmen. Man lebt schliesslich nur eimal und muss sich dieser Tatsache bewusst sein. Mein Motto deshalb: „No risk no fun“.

An der Zusammenfassung arbeite ich gerade. Quasi ein Resume dieser Reise. Was war gut, was war schlecht, worauf hätte man verzichten können, was hat auf jeden Fall gefehlt? usw.

Vielleicht hilft es auch Leuten, die eine Anleitung für Australien bzw. Bali benötigen. Ich sehe schon, wenn ich erstmal am schreibe bin, hält mich nichts mehr.

Also Zusammenfassung folgt. Dran bleiben 🙂

 

 

Hongkong 🇭🇰 – Düsseldorf

Der Flug von Bali nach Hongkong war, ich sag mal nicht so angenehm. Kleinere Maschine, keine Möglichkeit die Sitze 💺 zu klappen, um einigermaßen zu schlafen und die Qualität der Videos war nicht die Beste. Alles in allem kamen wir ziemlich geschlaucht auf einem riesigen Internationalen Airport an, der um 0:50h natürlich noch schlief.

Wir suchten uns freie Bänke und haben dann provisorisch aber doch bis 04:30h geruht (geschlafen oder ähnliches). Als es dann losging war mir gar nicht danach wieder zurück nach Deutschland 🇩🇪 zu fliegen. Hätte gern den Flieger nach Sydney genommen.

Aber gut 😊 jetzt geht es wirklich 😳 zurück und das mit einer super 👍 Maschine, die mit allem ausgestattet ist, was man sich in der Economic Class nur wünschen kann. Jedenfalls konnten wir schlafen und den TV 📺 und Videoentzug der letzten Woche mit allerlei Kinofilmen ausgleichen.

Es gab noch das Abschiedsessen (Dinner) mir wäre allerdings lieber Frühstück gewesen. Wie gesagt man kann nicht alles haben. Wir sind Gesund zurück keine Auffälligkeiten und machen uns, nachdem wir in Düsseldorf gelandet sind, mit dem RE 5 auf nach Bonn. Ich hoffe mal, dass wir dann gegen 12h zu Hause sind.

Die nächsten Tage folgt dann noch die angekündigte Zusammenfassung und das war erst dann vorerst😧 wie es weitergeht teile ich noch rechtzeitig mit😃😜

Euer Blogger Sven 😍

Ciao Bali, Ciao Urlaub

Das war es nun vorerst mit dem Reiseblog. Nun heißt es Abschiednehmen von der tollen, interessanten und wohl auch sehr aufregenden Zeit auf der Seite unterhalb des Äquators.

Wir haben heute ganz gemütlich den vorletzten Tag am Pool verbracht. Gesonnt, im Pool abgehangen, geschwommen, gespielt und einfach noch mal gefaulenzt. Der Tag ging komischer Weise sehr schnell vorbei. Am Nachmittag haben wir dann schon mal die Koffer vorgepackt, sortiert und alles für morgen vorbereitet.

Wir können noch in unserem Baumhaus verweilen bis wir gegen 15:30h zum Airport abgeholt werden. Also noch mal Zeit im Pool, zu duschen und sich für den Rest der Reise vorzubereiten. Durch den angekündigten „Tropical Cyklone“, der von den Philippinen in Richtung China (für uns Hongkong) zieht, verschieben sich die Flugzeiten doch schon erheblich. Wir müssen jetzt statt 45min in Hongkong 4h warten, bis es weitergeht nach Düsseldorf. Es ist insofern ärgerlich, da wir erst gegen 00:50h in Hongkong landen und die Flughafengeschäfte nicht die ganze Nacht geöffnet sind. Also gähnende Leere. Ach so, ein Cyklone ist ein sehr starker tropischer Wirbelsturm mit viel Regen.

Na auf jeden Fall sind wir dann, wenn alles klappt und reibungslos verläuft, um 11h am Montag, statt um 7h, morgens in Düsseldorf.

Das Wetter ist hier noch immer sehr schön und ziemlich heiß, wenn nicht schwül, so dass wir morgen noch einmal richtig genießen können.

Ich werde dann von Hongkong den letzten Bericht in diesem Blog senden und zum Abschluss für den oder die Interessierten ein Resümee des Urlaubes verfassen (also dran bleiben)!!!!

Bis dahin an alle Follower danke für’s Zuhören, für’s Lesen und für die vielen netten Kommentare, die auch uns sehr gefreut haben.

Ich werde mir dann zu Hause wohl neuen Aufgaben für Blog Beiträge suchen müssen oder neue Ideen entwickeln, damit es mit dem Blog weitergeht. Es bleibt spannend!!!

 

„Selamat pagi“, oder Guten Morgen

Sind heute alle mehr oder weniger wohl auf (Danke Angie, für deinen Kommentar) und haben den Tag folgendermaßen verplant.

Erst mal zum Pool (wer wollte das wohl 😀) natürlich nach dem Frühstück. Dann zwei Roller leihen, um dieses Mal gemeinsam zum Shoppen in die noch entfernteren Regionen der City vorzudringen. Kamen uns vor wie Raumschiff Enterprise, die mit ihrer 3-Köpfigen Mannschaft usw. 😂

Jedenfalls sagt man uns es sei nur ein Roller da!! Oh Schreck, was nun. Der andere Kellner vom Frühstückspersonal hat sofort einen Kumpel angerufen (nach dem Motto, eh hier ist Geld zu verdienen, kannst du einen Tag auf dein Transportmittel verzichten???) und schon hatten wir nach wenigen Minuten vor der Reception den zweiten Roller stehen. Perfekt!!

Die Pool Session dauerte ca. 1h, sodass wir uns gegen 11:30h aufgemacht haben. Diesmal wie gesagt eine etwas längere und der Zeit noch unbekannte Tour. Das Einzige was wir wussten war, dass es am Airport vorbeiging, wo dieser Mega Kreisverkehr war. Die Straße die wir kannten wurde an einer Stelle gesperrt, sodass wir erst mal einen Umweg fahren mussten, bis wir dann tatsächlich auf diesen Kreisverkehr stießen. Es ist nicht zu beschreiben, wenn man es nicht selber erlebt hat. Einfach unglaublich! Von allen Seiten strömten Busse, Autos, gefühlt aber mehr Roller in diesen und verschmolzen dann. Ein „ich nehme mal Rücksicht“ gibt es hier nicht mehr. Hier heißt es „Faser auf Betäubung“ und durch.

Wir drei hatten es geschafft und fuhren weiter zu dem Einkaufsparadies, von dem wir gehört hatten. Nach weiteren zwei Querstraßen erreichten wir es dann. Was für ein Andrang. Wir stellten unsere Roller auf dem Rollerparkplatz ab, bekamen eine Nummer auf unser Shirt und betraten das balinesische Superlativ-Kaufhaus. Ein Paradies für jede Frau. Für Männer gab es außer T-Shirts und Flaschenöffner, die meist aus Holz in sehr speziellen, fast sexistischen Motiven, geschnitzt wurden, eigentlich nicht viel. An den Kassen waren aber sie es oft, die die Geldbörse zückten und bezahlten.

Wir liefen also völlig planlos durch diesen Laden und entdeckten dann doch mehr als wir wollten. Was wollten wir eigentlich???

Jedenfalls schleppten wir eine Tüte heraus und brauchten draußen erstmal eine Abkühlung in Form von Eis und für mich Coca-Cola. Wollte auf der sicheren Seite bleiben 😜.

Nach dieser ganzen Einkaufstour sollte uns jetzt der Beach belohnen. Es hieß also wieder zurück in nicht bekannte Dimensionen. Komisch war allerdings, dass wir das so toll gemeistert hatten. Noch eine Woche hier und wir hätten uns in Bonn einen Roller gekauft🤑.

Der Strand war nicht so voll und wir platzierten uns wieder neben dem Hotel Resort auf den Sand. Wir wollten ja heute auch hier noch mal den „Sunset“ fotografieren. Also erst noch mal baden, dann Sonnen und später noch mal zum Starbucks, um die Zeit zu überbrücken und auch einen leckeren Kaffee zu trinken. Danach wieder zurück und noch mal im Meer schwimmen, welches sich schon wieder verdünnisieren wollte (Ebbe eben). Dann noch ein paar Minuten ausharren und dann kam er auch, der Sunset. Schön, nicht so schön wie erhofft, aber gut.

Danach sind wir auch gleich los ins Getümmel, da wenn der Sunset ist vorbei, alles schnell schnell dunkel!! Den Rückweg haben wir auch im Dunkel souverän gemeistert und haben uns in der Lodge noch mit einem leckeren Abendessen belohnt, bis es dann zum Schluss nur noch in unser Baumhaus ging. Duschen, Blog schreiben und ein Glas Rotwein zum Schluss!

So Ihr Lieben, dann bis morgen zum vorerst vorletzten Blog-Beitrag dieser Reise. Ach so „ Selmat malam“ Gute Nacht.

 

Einkaufstour und Jimbaran Beach

Um es kurz zu machen, es hat mir dann noch den nächsten Tag verhagelt. Genau wie bei Bettina ging nichts mehr. Nur noch liegen und warten bis es vorbeigeht.

Die Mädels sind aber trotzdem los und hatten, so wie sie erzählten, ein sehr nettes und lustiges Tagesprogramm.

Gegen 10:30h sind die Beiden los. Diesmal musste Bettina Nele ja mit auf den Roller nehmen! Was muss das muss, sonst wäre der Ausflug ausgefallen. Also kurz die Route rekapituliert, Strandsachen zusammengepackt, Schlüssel für den Roller geholt und los. An den chaotischen Verkehrsverhältnissen hatte sich nichts verändert, die Sache mit der Beifahrerin lief wunderbar. Auf dem Weg zum Strand gab es vereinzelt kleine Geschäfte (naja, eher Verschläge), wo man allerhand Dinge kaufen konnte, z.B. Sarongs, Strandkleider, Armbändchen, etc. Die beiden hielten bei einigen dieser Lädchen an, stöberten ein wenig und haben dann auch was Schönes gefunden. Dann aber weiter zum Strand, es wurde ja langsam auch wieder sehr warm. Dort angekommen war noch gar nicht so viel los, aber das erste Hochzeitspaar ließ sich schon wieder fotografieren😬. Dieser Strandabschnitt scheint ja ein beliebtes Fleckchen zu sein. Das Meer war heute recht wild, die Wellen dementsprechend hoch und spaßversprechend. Es ging natürlich direkt rein ins kühle, wilde Nass. Rein ging es recht gut, aber raus gestaltete sich wegen eben dieser Wellen doch recht schwierig. Da musste der richtige Zeitpunkt abgepasst werden. Uff, das war dann aber auch geschafft. Es gab auch wieder lustige Gestalten am Strand zu sehen. Eine Asiatin (erst war gar nicht klar ob es eine Frau oder ein Mann ist), verhüllt in eine lange, schwarze Leggins, darüber eine Badeshorts, dann ein langärmliges Badeshirt mit Kapuze, unter der Kapuze noch einen Sonnenhut aus Stoff. Also gut geschützt. Das Highlight an diesem Outfit war aber der aufgeblasene, hellblaue Tinkerbell Schwimmring. Ach, es sah einfach irgendwie zu komisch aus😂 à s. Bild des Tages.

Nach der ersten Ausruhrunde sind Bettina und Nele dann mal zu den 3,5 Verkaufslädchen in der Nähe geschlendert, sind bei einem dann auch hängen geblieben, weil die Verkäuferin so nett war. Ebenso die Armbänder für Nele. Alles Mögliche wurde anprobiert, beim Verkaufsabschluss ging es dann etwas drunter und drüber, weil die Verständigung nicht ganz klar war. Unter „One thirty two Pippti“ konnte Bettina sich nicht so richtig etwas vorstellen. Nach einigem Hin und Her war dann mit Hand und Fuß geklärt, dass es 1 Armband für 30 und 2 für Fifty… geben sollte. Aaaahhhh. Beim Bezahlen ein ebenso großes Durcheinander, da zu viele Geldscheine zwischen den Händen der Verkäuferin und Bettina hin- und hergingen. Bettina hatte eine falsche Zahl im Kopf, Verkäuferin war ganz bei der Sache und Nele behielt den Überblick. Puh, als das erledigt war ging es erstmal zur Abkühlung ins Wasser.

Am Nachmittag dann wurde zusammengepackt und es ging wieder in Richtung Lodge um mal nach dem Kranken zu sehen. Und da ging es wieder los mit dem Verkehr. Die Straße mit Roller inkl. Nele überqueren, wobei ja keiner der anderen Verkehrsteilnehmer anhält, wartet, oder Rücksicht nimmt. Interessanterweise klappt es dann doch immer irgendwie. Mit breitem Grinsen im Gesicht fuhren die beiden dann in Richtung Balangan. Auf direktem Weg durch den Kreisverkehr und an der Ampel wieder links abbiegen, also eine Spur überqueren. Was für ein Gehuddel, aber, uff, es war geschafft. Aber: es war die falsche Ampel. Aaaaahhh. Also haben sich die Mädels kurz beraten mit welcher Taktik man am Besten auf die andere Straßenseite kommt (hier ist noch zu erwähnen, dass noch eine viel befahrene Seitenstraße genau dort einmündete), als sich plötzlich eine Lücke auftat. Hier hieß es dann „sofort handeln und Gas geben“, was sie dann auch taten. Nun also wirklich auf dem Heimweg, die nächste und richtige Ampel genommen, die ja auch nur zur Zierde dort steht, und weitergerauscht.

An der Lodge angekommen kamen mir die Mädels dann entgegen, als ich nach meinem ausgiebigen Schlaf im Pool abkühlen wollte.

Der Schlaf tat gut und ich habe die Mädels dann auch noch zum Abendessen begleitet, Essen konnte ich für heute allerdings nichts mehr. Zuvor bin ich dann noch kurz mit Nele zu unserem Strand Balangan gefahren, da wir den Roller ja auch noch bis morgen früh gebucht hatten, um den Sunset zu fotografieren. Danach den Blog und dann war Feierabend für heute. Morgen geht’s dann noch mal gemeinsam zum Jimbaran Beach.

 

The Alchemist Lodge, Balangan Bali

Mit einem Tag Verspätung!

Für heute sollte es nach den gestrigen „Turbulenzen“ einfach nur Pool sein. Wie einfach kann das Leben doch sein. Beim Herumliegen hören wir das hier gespielte Internet Radio „Radio Monte Carlo 2“, ein wirklich guter Sender, und chillen mit dieser Musik bis der Arzt kommt.

Unsere Badenixe fand es auch eine gute Idee den ganzen Tag am Pool abzuhängen. Nele und ich sind aber nach dem Frühstück noch kurz mit dem Motorroller zum Supermarkt (Wasser und Geld holen). Man muss dazu sagen, das diese Supermärkte (in den hier eigentlich abgelegenen Gegenden) voll sortiert sind und jeweils außen noch mit einem Geldautomaten bestückt sind, der die vorbeifahrenden Touristen ziemlich häufig mit Geld füttert. Danach sind wir nochmal den gleichen gestrigen Weg bis zur großen Kreuzung gefahren (wer den Blog gestern gelesen hatte, weiß was ich meine), um uns das wilde Treiben, ohne auf dem Roller zu sitzen, noch mal in Ruhe anzuschauen. Was gibt es dort alles zu kaufen oder zu Essen usw. Es war eh die einzige Herausforderung oder größere Aktion, die heute geplant war. Also warum nicht!

Als wir wiederkamen lag Bettina schon allein am Pool in der „Piz Buin“ Haltung. Na, wer kennt noch Piz Buin?? War Kult in meiner Jugend, also vor Kurzem.

Eigentlich ist nicht viel mehr zu berichten. Das Wetter, das heute Morgen noch ab und zu bedeckt war, klarte sich zunehmend zum Mittag auf. Ab 13h war dann ein blauer Himmel und eine ewige Hitze zu spüren. Unser Ablauf war folgender: Abwechselnd so ungefähr in dieser Reihenfolge, Sonnen, ins Wasser, Sonnen, Schatten suchen und schlafen und dann wieder von vorne. Ich weiß gar nicht, ob auch mit diesem Ablauf Kalorien verbrannt werden? Dann ein Nachmittagskaffee und etwas fotografieren. Hauptsächlich das Treiben der Badenixen und die echt schöne Pool-Landschaft.

Ich hatte mich zum Kaffee noch gefragt, was man hier wohl sonst noch auf Bali machen kann. Wir hatten uns mit unserer großen Reise ja eigentlich nur auf Australien vorbereitet. Auf Bali überhaupt nicht. Es stand als Ausklang der großen Reise auf dem Programm und diente hier ja nur als Entspannung von Australien. Aber nach alldem was ich hier gesehen habe, hätte ich keine Lust hier meinen kompletten Urlaub zu verbringen. Wahrscheinlich kann man, wenn man sich mit Bali auseinandersetzt, auch etwas Richtiges unternehmen. Ich bin aber froh, dass es so ist wie es ist.

Bettina hatte heute Nachmittag noch einen Massagetermin, ich konnte den „aufregenden“ Blog von heute fertig schreiben, während Nele geduscht und sich fertig gemacht hatte für den Abend.

Und dann Abendessen. Nele und ich bestellten wieder das gleiche, Bettina aß, aus Vorsicht von Vorgestern, etwas Anderes. Noch während des Essens hatte ich so ein komisches Gefühl, ich kann das gar nicht beschreiben. Ich fühlte mich voll, komisch und es ging mir nicht so gut. Nach dem wir die Phase 10 abgeschlossen hatten, es lief spieltechnisch auch hier heute für mich nicht gut, wollten Nele und ich schon ins Bett. Ich glaube es war noch nicht mal 9h.

Deswegen konnte ich gestern diesen Blog auch nicht mehr einstellen. Es ging mir einfach zu schlecht.