Toscana Tag 4

Heute sollte es nach Pisa gehen. Der Weg ist der längste von denen, die wir jetzt für die Städte eingeplant hatten. Pisa haben wir ja schon bei der Ankunft erlebt und sogar in Teilen von oben gesehen. Was jetzt halt noch fehlt ist das von der die Welt spricht: vom schiefen Turm.

Ich hatte mir die Fahrt nach Pisa so vorgestellt, wie ich sie auf der Hinreise erlebt hatte. Nichts von dem war so. Das Navigationssystem führte uns auf einmal über ganz andere Strassen dort hin. Nicht das es ein Problem gab, aber diese Strassen waren noch schlimmer, enger und kurvenreicher wie die erste Hinfahrt. Was wollen wir meckern?? Urlaub. 🙂

In Pisa angekommen hatten wir wieder unverschämtes Glück mit dem Parkplatz. Bezahlt  und los. Heute spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie die Tage zuvor aber es war trotzdem sehr angenehm. Wir folgten schon nach kurzer Zeit einem Strom von Touristen, die das selbe Ziel hatten: den schiefen Turm von Pisa.

Auf dieser recht kurzen Rennpiste der Touristen gab es unheimlich viele Schwarzafrikaner, die teure Rolex und Spiegelsonnenbrillen von Ray Ban für eine Appel und Ei verkauften. Da wir ausgerüstet waren konnten wir diesmal auf diese Waren verzichten.

Dann stand er vor uns, der Turm der Schiefe 🙂 . Was für ein Highlight. Ich war doch schon etwas enttäuscht, da ich mir diesen Turm doch viel grösser, schiefer und prächtiger Vorgestellt hatte. Aber eine Erscheinung war es schon. Auch die Kathedrale, die um diesen Turm angeordnet war.

Aber letztendlich können die Einwohner Pisas glücklich sein, dass dieser Turm nicht wieder gerade gerückt wird. Denn ohne einen schiefen Turm hätte Pisa eigentlich nichts, nichts was es zu dem macht, was es jetzt ist. Eine Pilgerstätte der schiefen Ansichten.

Nach einem Kaffee im Univiertel, was unweit vom Turm entfernt war und auch recht preisgünstig nicht wie Kaffee und Eis für 15€ in Florenz, wollten wir dann auch den Rest noch begutachten. Wir stellte das Navi auf dem iPhone ein und los ging es.

Eine lange und nicht gerade imposante Einkaufsstrasse, die ohne Flair ist. Hier schauten wir uns noch die Geschäfte im Nieselregen an und fuhren dann doch früher als erwartet Heim. Wir waren dann doch erstaunt, das wir insgesamt 3h hier waren.

Zu Hause nach einer anstrengenden Fahrt angekommen, wollte Nele ihre Beine jetzt auf dem Trampolin zum Einsatz bringen und ich die Wäsche waschen, was mir Roberta und Stefano gestern noch angepriesen hatten. Ich also Wäschekorb mit Wäsche fertig gemacht und rein damit. Kam dann mit dem „Anmachknopf“ nicht gleich zurecht, dachte ich. Nein, es war gar kein Strom in diesem Haus. Das werde ich morgen mit Stefano dann noch in Ordnung bringen. Ich erklärte ihm, dass ich mich damit auskenne und er dann am Mietpreis was drehen  könne. :-))

Zum Essen sind wir dann noch mal nach Volterra gefahren und hatten heute mal eine andere Pizzeria angesteuert. Wir mussten beide feststellen, dass diese heute besser war als die Letztenmale.

Morgen geht es auf Wanderschaft. Kein Auto nur per Fuss Unterwegs. Darauf freuen wir uns beide und ich berichte wie es war.

Toscana Tag 3

Hallo!!

Ich bin wirklich überrascht wie warm es hier schon morgens in der Sonne ist. Beeindruckend, auch wie still und romantisch. Also, die Toskana kann ich nur wirklich weiterempfehlen, jetzt aber zum heutigen Tag 😉

Wie gesagt es stand Florenz für heute auf dem Programm und eine schöne Sightseeing Tour durch die Stadt Michelangelos und einer der grössten Kunstmetropolen am Arno.

Wir haben doch wieder ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind dann in Richtung Florenz aufgebrochen. Der Weg: eigentlich nur 71 km von unserer Unterkunft entfernt, aber nach dem wir ankamen gefühlt wie 190 km. Nur Landstrasse bis auf 30 km Auto Pista. Egal wir haben Urlaub und mussten nicht hetzen. In Florenz hatten wir dann extrem viel Glück bei der Parkplatzsuche und haben dann gleich für 5h bezahlt, so dass wir hier auch auf der sicheren Seite waren.

Von dort aus haben wir den Weg auf die andere Seite des Flusses (Arno) mit dem Handy gesucht. Hier waren sowieso alle Passanten mit Handy in der Hand unterwegs. Entweder mit einem zusätzlichem Selfie-Stick oder um zu Fotografieren oder den Weg zu suchen.

Ich hatte eigentlich keine besondere Vorstellung von Florenz, vielleicht mehr in Richtung  Antike aber diese Stadt ist schon etwas ganz besonderes. Und so krasse Gegensätze. Auf der einen Seite die Modemacher von Welt wie z.B. Prada, Gucci, Yves Saint Laurent usw. usw. und dann diese beeindruckende Kunst aus alter Zeit. Die tollen, noch immer erhaltenen Häuser und die Gassen mit Läden in denen man Handy Cover kaufen kann. Schon eine merkwürdige Mischung.

Wir haben dann unsere Zeit genutzt den Dom (Kathedrale am Piazza della Signoria) zu besichtigen und natürlich die Ponte Vecchia. Ich habe noch nie soviel Schmuck auf einem Haufen gesehen. Es war schon extrem. Extrem aber auch die Massen von Menschen, die durch all die Gasse gezogen sind, in denen wir auch waren. Und eins noch: Man wird in Florenz nicht verhungern, man wird höchstens Arm, denn ein Café Latte und ein Gelato mit 3 Kugeln kann dann schon mal 15€ kosten!    Egal Urlaub, ich liebe Florenz 🙂

Nachdem wir dann alles, was wir auf unserer Liste hatten, abgearbeitet war, machten wir uns auf den Rückweg zum Auto. Wir hatten ja auch noch 1,5h Buckelpiste vor uns.

Was ich vergessen hatte, es war heute der Ledermarkt mitten in Florenz. Leute ihr glaubt gar nicht was da los war. Soviel Gürtel, Taschen und Geldbörsen kann man doch gar nicht kaufen. Alles fliegende Händler und einer indischer als der andere. 🙂

Nach dem wir die Autofahrt zurück gut überstanden hatten, fuhren wir gleich durch nach Volterra, um dort heute Abend noch mal zu Essen. Heute war Pasta und Anti Pasta angesagt. Wohl genährt sind wir dann noch einmal zum Supermarkt gefahren, um noch ein paar Kleinigkeiten, die wir vergessen hatten, zu kaufen. Dann aber auch schnell zurück in unser zu Hause, da wir beide doch merkten, das Florenz uns geschafft hatte.

Wir haben aber beschlossen diesen Städtetrip am Samstag noch einmal zu wiederholen, da wir nicht alles gesehen haben und Florenz nicht einfach irgendeine Stadt ist.

Morgen steht der schiefe Turm von Pisa auf unserem Programmzettel. Wir haben uns vorgenommen etwas früher zu fahren. Ob das klappt sehen wir morgen. Bis dahin eine schöne Zeit und See you.

Toscana Tag 2

So ein stilles Urlaubsziel hatte wir noch nie.

Gefühlt wurde es gar nicht hell und dann ganz plötzlich. Die Heizung bullerte die ganze Nacht was im oberen Stockwerk, dort wo sich unsere Schlafzimmer befanden, nicht ganz angenehm war. Konnten es aber in der Nacht nicht mehr lösen. Gefroren haben wir nicht. :-))

Wir konnte morgens tatsächlich vor dem Haus in der Sonne unser Frühstück einnehmen. Der Hund, der Herbergseltern holte sich auch gleich seine Streicheleinheiten ab und legte sich danach in die Sonne und schaute uns beim Frühstück zu. Es dauerte nicht lange als Nele, noch nicht ganz fertig mit dem Brot und den frischen Tomaten, sich auf das Trampolin stürzte und ich neben bei mit Kaffeetasse und Fotoapparat hinterher taperte. Es war wunderschön hier am morgen. Die Sonne wärmte uns schon, so dass es ein sommerliches Gefühl gab.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Volterra. Hier haben wir erstmal alles erkundet. Obwohl wir recht spät dort waren erwachte die Stadt erst um diese Zeit. In den Gassen haben wir uns für den Abend auch schon eine Pizzeria ausgesucht, die wir dann wohl besuchen werden.

Schnell war klar, dass Volterra nicht das einzige Ziel bleiben sollte, obwohl wir beim Frühstück einen Schlachtplan aufgesetzt hatten. Egal, Urlaub und so fuhren wir dann noch nach Siena. Was sich dann auch wirklich noch gelohnt hat. Hier konnten wir dann richtig nett bummeln und einige tolle Dinge im Bild festhalten.  Für mich noch ein Souvenir und etwas Einkaufen und dann zurück nach Volterra, wo die Pizza schon auf uns wartete.

Es war ein langer Tag aber sehr schön. In Siena hatte uns dann noch ein richtig dicker Regenschauer überrascht, aber wir waren mit den richtigen Klamotten dort, so dass uns das nicht Schrecken konnte.

Jetzt noch ein Glas Wein für mich, Wasser für Nele und ab ins Bett. Morgen gehts einen langen Tag nach Florenz, von dem ich dann morgen Abend erzählen werde.

Toscana Tag 1

Also mit dem Landen, den Koffern und der Abfertigung hat alles gut geklappt.  Die Suche nach der Auto Mietstation hat uns Sorgen bereitet. Hier erfuhren wir aber durch geeignete Hinweisschilder, das dort ein Shuttlebus hinfährt. Ich hatte in irgendeinem Reiseführer auch gelesen, das die Autovermietungen etwas vom Airport entfernt untergebracht sind. Kein Mensch weiss wieso? 😉

Als wir dann mit dem Shuttlebus endlich nach geschlagenen 7 min. ;-))) auf der Mietwagenanlage ankamen, mussten wir uns erstmal durchfragen, wo wir dann unser Auto finden. Es gab sehr viele kleine Container (jeder von einer anderen Automietstation) auf dem riesigen Geländer. Jedoch waren alle leer und ausgestorben. Dann erfuhren wir von vorbeifahrenden Passanten in den Autos, dass die riesige Lagerhalle, die dort auch auf dem Gelände stand, die Büros untergebracht waren.

Geschaft, alle Formalitäten erledigt und mit Schlüssel und den Papieren zum Auto. Ein kleiner „Renault Capture“ mit GPS.

Dann auf die Autobahn und in Richtung Volterra. Vorher hatte ich Roberta und Stefano (unsere Herbergseltern) per Whatsapp von unserer fahrt nach Volterra unterrichtet.

Aus Pisa heraus war kein Problem, auch Volterra war gut ausgeschildert. Jedoch war die Beschreibung der Unterkunft der Herbergseltern auf der Whatsapp so merkwürdig, dass wir im Zentrum von Volterra erstmal die Leute mit unserem Problem des „nichteweiterkommens“ vertraut gemacht haben. Und das auf englisch. Alle guckten uns an und zuckten die Schultern. Mit Händen, Füssen und zeigen auf die Whatsapp fuhren wir dann weiter. Ich glaubte es verstanden zu haben, was sich auch nachher als richtig herausstellte. Ich bin aber auch sehr froh, das meine Beifahrerin so gut aufpasst und mir einiges an Mitschauen und -denken abgenommen hat und wir gemeinsam dieses Rätsel gelöst haben, denn schliesslich haben wir es nach einer grossen „Querfeldeinrally“ doch geschafft. Hier muss ich noch einmal kurz erwähnen, dass der Weg von der aktuellen Landstrasse über Feldwege und dann bis hin zu unbefestigten Strassen führte. Wer noch die Erzählungen von unserem Besuch im Outback von Australien kennt, der kann sich vielleicht vorstellen was ich mit unbefestigten Strassen meine. Es war genauso wie im Outback, staubig und extrem.

Ausgepackt haben wir dann noch nicht, da die Zeit drängte für einen Lebensmitteleinkauf für den Abend und den nächsten Morgen. Für italienisch Essen war es zu dieser Zeit leider auch schon etwas zu spät. Wir fuhren also los in den nächsten Ort (dauerte auch ziemlich lange auf diesen Pisten) und wurden dann auch fündig. Alles zusammen ins Auto und wieder zurück. Auf diesem Weg sahen wir den Sonnenuntergang über der Toscana, der sich mehrere Minuten hinzog und uns zum Fotografieren zwang ;-). Wir kamen noch im hellen an und fühlten uns in dem geheizten Zuhause sehr wohl. Ich machte dann mit Nele die Nudel mit Tomatensosse und wir liessen es uns gut gehen mit Wasser, Wein und TV. Erschöpft vielen wir dann gegen 23h ins Bett.

Ein schöner erster Abend in Italien.

 

 

Toscana Tag 0

Es geht wieder los. Los mit Nele und mir (Sven) auf Reisen.

Ziel ist Italien, die Toscana. Ein berühmter Ort, wo die Filmaufnahmen für den gleichnamigen Kinofilm und Mehrteiler Twilight – Biss zum Morgengrauen, gedreht wurden. Es handelt sich um Volterra. Eine malerische Stadt mitten im nirgendwo, zwischen Pisa, Florence und Siena.

Das zum Ziel. 🙂

Zur Zeit befinden wir uns aber immer noch im Airport Hotel „Tulip Inn“ in Eindhoven in den Niederlanden. Ich hatte die Idee, dass es doch deutlich entspannter ist, wenn wir schon einen Tag vorher hier ankommen und am nächsten morgen (Montag 26.03.2018) dann ganz entspannt hier unten in der Halle einchecken.

Den Wagen haben für Langzeitparker schon heute mit einem Mehrpreis von 5€ geparkt und machen jetzt den Flughafen und alle Souvenir Shops unsicher. Wir hatten uns auch schon nach dem Essen für heute Abend umgesehen und schon eine erste Auswahl getroffen. Das Zimmer liegt im 7 OG und bietet eine unverbaute Sicht auf alle Ryanair Maschinen, die unten in ihrer Parkstellung verharren.

Wer den Kieler Flughafen kennt oder sich vage etwas darunter vorstellen kann, der  weiss jetzt wie Eindhoven aussieht. :-)).

Für heute stehen also noch 2 wichtige Programmpunkte auf unserm Zettel: Essen gehen und auf dem Zimmer im Bett auf einem grossen Bildschirm das TV geniessen. Morgen früh müssen wir bis 11h auschecken und um 12h einchecken für unseren Flug.

Wenn wir in Pisa angekommen sind berichte ich von den Italienischen Mietwagen, den Landstrassen und unserer Unterkunft in Volterra. Wir freuen uns schon auf die Pasta und Pizza und ich auf den „toskanischen“ Rotwein.

Bis dahin areviderchi

Amsterdam

Ich hätte gar nicht mehr damit gerechnet, das es weiter geht. Aber: Es geht immer weiter; mit allem😜.

Ich berichte heute nur kurz über den Herbstferienausflug mit Nele und mir in Amsterdam. Es war so eine kurze und schnelle Idee. Ich hatte mir Urlaub genommen, um mit Nele die Ferienzeit zu vertreiben. Aber was tun? Dann kam mir die Idee. Ich war selbst noch nie in Amsterdam und fragte Nele. Da Sie ja auch gern verreist und wir schon eine Städtetour in Frankreich hinter uns gelassen hatten, dachte ich, das wäre was. Gesagt getan, ein Zugticket bestellt, ein Hotelzimmer gebucht und fertig.

Wir fuhren heute (Montag 23.10.17) um 07:46h ab Bad Godesberg los, stiegen in Köln in  den ICE und brausten nach Amsterdam. Um 11:28h liefen wir in den Zentralbahnhof ein. Seit der Zeit haben wir Amsterdam zu Fuss erkundet. Es war anstrengend aber wunderbar. Ich, aber auch Nele waren von Amsterdam doch sehr positiv überrascht. Tolle Stadt und viel zu kurz für nur eine Übernachtung. Das Wetter hat mitgespielt und wir hatten eine wirklich tollen sonnigen Tag. Viel eingekauft und zum Abschluss in einer süssen Pizzeria gut gegessen und sind dann voll und mit „schmerzen“ in den Füssen ins Hotelzimmer und aufs Bett mit TV und PC gewankt 😜.

Morgen gehts dann noch mal richtig Frühstücken, ein bisschen Grachten und Seitenstrassen erobern und dann zurück nach Bonn.

Ich denke es war auf jeden Fall ein schöner Ferienanfang. Bis bald und vielleicht bis demnächst vom Blogger Svenner.

Zusammenfassung, Fernweh oder FIN

Ich hatte ja schon angedroht, dass ich noch eine kleine Abhandlung über den Urlaub verfasse. Und hier ist Sie 😉

Es ist zu Ende! Fin! Ja so schnell geht das. Oft kann man sich das gar nicht Vorstellen. Man plant, man freut sich, man geniesst und vergisst dabei, dass alles sein kann und nichts muss. Ich hatte mich selbst erschrocken und muss ganz ehrlich sagen, dass ich anfänglich gar nicht richtig angekommen bin. (Bin ich immer noch nicht ganz) 😉

Bei so einer grossen und langen Reise kann man schon mal sentimental werden! Es ist schliesslich nicht irgendeine Reise, sondern was ganz besonderes, was da zu Ende geht und mein Herz hing schon dran.;-)

Also: Die Planung der Reise war super. Ich glaube, dass wir vom Ablauf alles richtig gemacht haben. Im Nachhinein hätten wir vielleicht die Inlandsflüge vor Ort buchen können. Sollte man sich für das nächste Mal auf die Fahne schreiben. Die Jahreszeit war ausgesprochen richtig gewählt und auch der Zeitpunkt.

Keine Ferien in Australien und das Klima war perfekt. Tip für alle, die darüber nachdenken auch noch mal Downunder zu besuchen :-).

Auch die Vorgehensweise. Erst die Ostküste hochzufahren und dann über Darwin ins Outback war genau richtig. Bei der Ostküste hätte ich im Nachgang allerdings einiges anders gemacht.

Fangen wir in Sydney an und gehen langsam hoch 🙂

Sicherlich ist Sydney ein Muss und sollte meiner Meinung nicht ausgelassen werden (meine Meinung). Allerdings ist der Weg nach Brisbane, wenn es mit dem Auto weitergeht doch relativ weit und nicht unbedingt so interessant wie viele andere Orte oder Inseln, die mehr oder weniger weiter nördlich beginnen. Im Klartext bedeutet dies, dass man auch erst ab Brisbane den Einstieg mit dem Auto hätte machen sollen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Die Zeit. (hier verweise ich noch auf den Link: planungimleben.wordpress.com). Durch einen weiteren kurzen Flug von Sydney nach Brisbane könnten mindestens 2 volle Tage eingespart werden.

Dann fing ja auch erst die Klimaveränderung an, mit der wir von Tag zu Tag immer mehr vom Sommer verwöhnt wurden :-).

Hier fällt es mir allerdings schwer eine Empfehlung oder gar eine Route zu empfehlen. Es gab so viele schöne Orte, die, wie ich glaube, alle ihre Berechtigung hatten gesehen zu werden. Vielleicht mit Ausnahme von Cairns. Hier am Ende der ersten Etappe hatte ich mir die Stadt ganz anders vorgestellt. Und wir haben das Great Barrier Riff nicht gesehen. Vielleicht hätte das sein müssen! Vielleicht, ich weiss es nicht! Dafür haben wir vor Cairns (bei Innesfail) die Küstenstrasse verlassen, um die Tablelands zu sehen. Das hatte sich wirklich gelohnt und uns bereichert. Völlig andere Landschaften, Klima und Menschen. Sehr zu empfehlen dieser tolle Umweg (diese Idee war von dir Bettina! Danke, das du mich überredest hast!!) 😉

Gut das wir von Cairns den Flug nach Darwin gebucht hatten. Ich glaube noch so eine Strecke mit dem Auto wäre dann auch irgendwann langweilig und anstrengend zumal die Zeit knapp wird.

Die Touren, die wir in Darwin gebucht hatten war Kakadu und Litchfield Nationalpark. Litchfield hätte man auch sein lassen können und Kakadu verlängern. Darwin selbst hat mich nicht so begeistern können, so das ich hier die 3 Tage schon sehr lang empfand.

Mit dem Interstate Greyhound Bus von Darwin nach Alice Springs war schon ein Muss. Mal wirklich mit geschaukelt und wenig Schlaf 1500 km fahren. Es war anstrengend aber ich fand es war ein Abenteuer.

Vielleicht hatte ich mir von Alice Springs auf etwas anderes vorgestellt aber auch hier die 4 Tage wären abzukürzen oder aber anders zu nutzen. Die Rock Tour muss sein und ist meiner Meinung unverzichtbar. Abenteuer pur. Ich habe hiervon ziemlich viel für mich mitgenommen. Nicht nur den Himmel in der Nacht sondern auch das Karma des Ayers Rock. Nach dem Spaziergang um den Berg (ca. 10km) denkst du schon über dein Leben nach und wie es weitergeht, nicht nur die 10 km auch noch darüber hinaus. Mir ging es jedenfalls so. Aber das ist das, was der Berg mit dir macht oder aber auch nicht.:-)

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Aber ich könnte mir vorstellen, das noch ein Tag mehr als wir in Sydney hatten, gut getan hätten. Warum, weiss ich nicht.

So das war ein Schnelldurchgang durch 6 Wochen. Ich bin froh dass ich diese Reise gemach habe und möchte nicht einen Tag davon missen. Ob ich es das nächste Mal anders mache entscheiden die Lebensumstände, aber Australien hat mich (uns) geprägt und nicht das letzte Mal gesehen, so viel weiss ich.

Und Reisen können verändern, dass steht fest!

 

 

 

 

 

 

 

Bonn-Bad Godesberg

Ich kann es nicht mehr lassen. Einmal Blogger immer Blogger. 

Der Urlaub ist tatsächlich zu Ende und wir sind wohlbehalten angekommen. Es ist alles sortiert, eingeräumt aber trotzdem gibt es ein heimliches Fernweh.

Ich hoffe, dass der Einstieg in die Wirklichkeit nicht so schwierig wird und versuche diese Leichtigkeit der „Aussies“ mitzunehmen. Man lebt schliesslich nur eimal und muss sich dieser Tatsache bewusst sein. Mein Motto deshalb: „No risk no fun“.

An der Zusammenfassung arbeite ich gerade. Quasi ein Resume dieser Reise. Was war gut, was war schlecht, worauf hätte man verzichten können, was hat auf jeden Fall gefehlt? usw.

Vielleicht hilft es auch Leuten, die eine Anleitung für Australien bzw. Bali benötigen. Ich sehe schon, wenn ich erstmal am schreibe bin, hält mich nichts mehr.

Also Zusammenfassung folgt. Dran bleiben 🙂

 

 

Hongkong 🇭🇰 – Düsseldorf

Der Flug von Bali nach Hongkong war, ich sag mal nicht so angenehm. Kleinere Maschine, keine Möglichkeit die Sitze 💺 zu klappen, um einigermaßen zu schlafen und die Qualität der Videos war nicht die Beste. Alles in allem kamen wir ziemlich geschlaucht auf einem riesigen Internationalen Airport an, der um 0:50h natürlich noch schlief.

Wir suchten uns freie Bänke und haben dann provisorisch aber doch bis 04:30h geruht (geschlafen oder ähnliches). Als es dann losging war mir gar nicht danach wieder zurück nach Deutschland 🇩🇪 zu fliegen. Hätte gern den Flieger nach Sydney genommen.

Aber gut 😊 jetzt geht es wirklich 😳 zurück und das mit einer super 👍 Maschine, die mit allem ausgestattet ist, was man sich in der Economic Class nur wünschen kann. Jedenfalls konnten wir schlafen und den TV 📺 und Videoentzug der letzten Woche mit allerlei Kinofilmen ausgleichen.

Es gab noch das Abschiedsessen (Dinner) mir wäre allerdings lieber Frühstück gewesen. Wie gesagt man kann nicht alles haben. Wir sind Gesund zurück keine Auffälligkeiten und machen uns, nachdem wir in Düsseldorf gelandet sind, mit dem RE 5 auf nach Bonn. Ich hoffe mal, dass wir dann gegen 12h zu Hause sind.

Die nächsten Tage folgt dann noch die angekündigte Zusammenfassung und das war erst dann vorerst😧 wie es weitergeht teile ich noch rechtzeitig mit😃😜

Euer Blogger Sven 😍

Ciao Bali, Ciao Urlaub

Das war es nun vorerst mit dem Reiseblog. Nun heißt es Abschiednehmen von der tollen, interessanten und wohl auch sehr aufregenden Zeit auf der Seite unterhalb des Äquators.

Wir haben heute ganz gemütlich den vorletzten Tag am Pool verbracht. Gesonnt, im Pool abgehangen, geschwommen, gespielt und einfach noch mal gefaulenzt. Der Tag ging komischer Weise sehr schnell vorbei. Am Nachmittag haben wir dann schon mal die Koffer vorgepackt, sortiert und alles für morgen vorbereitet.

Wir können noch in unserem Baumhaus verweilen bis wir gegen 15:30h zum Airport abgeholt werden. Also noch mal Zeit im Pool, zu duschen und sich für den Rest der Reise vorzubereiten. Durch den angekündigten „Tropical Cyklone“, der von den Philippinen in Richtung China (für uns Hongkong) zieht, verschieben sich die Flugzeiten doch schon erheblich. Wir müssen jetzt statt 45min in Hongkong 4h warten, bis es weitergeht nach Düsseldorf. Es ist insofern ärgerlich, da wir erst gegen 00:50h in Hongkong landen und die Flughafengeschäfte nicht die ganze Nacht geöffnet sind. Also gähnende Leere. Ach so, ein Cyklone ist ein sehr starker tropischer Wirbelsturm mit viel Regen.

Na auf jeden Fall sind wir dann, wenn alles klappt und reibungslos verläuft, um 11h am Montag, statt um 7h, morgens in Düsseldorf.

Das Wetter ist hier noch immer sehr schön und ziemlich heiß, wenn nicht schwül, so dass wir morgen noch einmal richtig genießen können.

Ich werde dann von Hongkong den letzten Bericht in diesem Blog senden und zum Abschluss für den oder die Interessierten ein Resümee des Urlaubes verfassen (also dran bleiben)!!!!

Bis dahin an alle Follower danke für’s Zuhören, für’s Lesen und für die vielen netten Kommentare, die auch uns sehr gefreut haben.

Ich werde mir dann zu Hause wohl neuen Aufgaben für Blog Beiträge suchen müssen oder neue Ideen entwickeln, damit es mit dem Blog weitergeht. Es bleibt spannend!!!